Jiddu Krishnamurti

Jiddu Krishnamurti
Wir werden sehen wie wichtig es ist die radikale Revolution in den Köpfen der Menschen zu verursachen. Die Krise ist eine Krise des Bewusstseins. Ein Krise, die nicht mehr die alten Normen akzeptieren kann, die alten Muster, die uralten Traditionen. Wenn man in Betracht zieht, was die Welt jetzt ist, mit all dem Elend, den Konflikten, der zerstörerischen Brutalität, Aggressionen usw. Der Mensch ist immer noch wie er war. Er ist immer noch brutal, zerstörerisch, aggressiv, habgierig, wetteifernd. Er hat eine Gesellschaft darauf aufgebaut.

KOSMISCHE BOTSCHAFT an die Menschheit

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Klick das Bild an :) Wir befinden uns in einem Goldenen Zeitalter, in dem das universale Einheitsbewussstsein in uns erwachen kann, und uns Bedingungslose Liebe, Frieden, Wohlstand und Gesundheit ermöglicht. Aktuelle wissenschafftliche Erkennntnisse... Ξ~ We Are ⓞne ~Ξ

Sonntag, 26. Februar 2017

Carl G. Jung – Die 4 Phasen des Lebens


Gründlich vorbereitet machen wir den Schritt in den Nachmittag des Lebens. Schlimmer noch, wir machen diesen Schritt mit der falschen Voraussetzung dass unsere Wahrheiten und unsere Ideale uns wie bisher dienen. Aber wir können den Nachmittag des Lebens nicht leben nach dem Programm des Morgen-Lebens, was war toll am Morgen, wird am Abend wenig sein und was am Morgen wahr war, wird am Abend eine Lüge geworden sein.” Carl Gustav Jung
 
Nach Angaben des Schweizer Psychologen Carl Gustav Jung, gibt es 4 Archetypen, 4 Stufen, die wir während unserer Lebenszeit durchlaufen, und diese Stufen sind:

1. DIE ATHLETEN-PHASE

In dieser Phase sind wir vor allem damit beschäftigt mit unserem Aussehen, mit der Art und Weise wie unser Körper aussieht. Während dieser Phase können wir stundenlang unsere Reflektion im Spiegel anschauen und bewundern. Unser Körper, unsere Blicke ist die wichtigste Sache für uns, sonst nichts.

2. DIE KRIEGER-PHASE

Während dieser Zeit, dieser Phase, ist unser Hauptanliegen, raus zugehen und die Welt zu erobern, unser Bestes zu tun, der Beste zu sein und am besten zu werden, machen was Krieger tun, und handeln wie Krieger. Das ist eine Phase, wenn wir ständig an Wege denken, wie wir mehr werden als jeder andere, eine Stufe des Vergleichs zu erhalten, diese um uns herum zu besiegen, damit wir uns besser fühlen, da wir mehr erreicht haben, weil wir die Krieger sind, die mutigen.
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Gründlich vorbereitet machen wir den Schritt in den Nachmittag des Lebens. Schlimmer noch, wir machen diesen Schritt mit der falschen Voraussetzung dass unsere Wahrheiten und unsere Ideale uns wie bisher dienen. Aber wir können den Nachmittag des Lebens nicht leben nach dem Programm des Morgen-Lebens, was war toll am Morgen, wird am Abend wenig sein und was am Morgen wahr war, wird am Abend eine Lüge geworden sein.” Carl Gustav Jung
 
Nach Angaben des Schweizer Psychologen Carl Gustav Jung, gibt es 4 Archetypen, 4 Stufen, die wir während unserer Lebenszeit durchlaufen, und diese Stufen sind:

1. DIE ATHLETEN-PHASE

In dieser Phase sind wir vor allem damit beschäftigt mit unserem Aussehen, mit der Art und Weise wie unser Körper aussieht. Während dieser Phase können wir stundenlang unsere Reflektion im Spiegel anschauen und bewundern. Unser Körper, unsere Blicke ist die wichtigste Sache für uns, sonst nichts.

2. DIE KRIEGER-PHASE

Während dieser Zeit, dieser Phase, ist unser Hauptanliegen, raus zugehen und die Welt zu erobern, unser Bestes zu tun, der Beste zu sein und am besten zu werden, machen was Krieger tun, und handeln wie Krieger. Das ist eine Phase, wenn wir ständig an Wege denken, wie wir mehr werden als jeder andere, eine Stufe des Vergleichs zu erhalten, diese um uns herum zu besiegen, damit wir uns besser fühlen, da wir mehr erreicht haben, weil wir die Krieger sind, die mutigen.
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Gründlich vorbereitet machen wir den Schritt in den Nachmittag des Lebens. Schlimmer noch, wir machen diesen Schritt mit der falschen Voraussetzung dass unsere Wahrheiten und unsere Ideale uns wie bisher dienen. Aber wir können den Nachmittag des Lebens nicht leben nach dem Programm des Morgen-Lebens, was war toll am Morgen, wird am Abend wenig sein und was am Morgen wahr war, wird am Abend eine Lüge geworden sein.” Carl Gustav Jung
 
Nach Angaben des Schweizer Psychologen Carl Gustav Jung, gibt es 4 Archetypen, 4 Stufen, die wir während unserer Lebenszeit durchlaufen, und diese Stufen sind:

1. DIE ATHLETEN-PHASE

In dieser Phase sind wir vor allem damit beschäftigt mit unserem Aussehen, mit der Art und Weise wie unser Körper aussieht. Während dieser Phase können wir stundenlang unsere Reflektion im Spiegel anschauen und bewundern. Unser Körper, unsere Blicke ist die wichtigste Sache für uns, sonst nichts.

2. DIE KRIEGER-PHASE

Während dieser Zeit, dieser Phase, ist unser Hauptanliegen, raus zugehen und die Welt zu erobern, unser Bestes zu tun, der Beste zu sein und am besten zu werden, machen was Krieger tun, und handeln wie Krieger. Das ist eine Phase, wenn wir ständig an Wege denken, wie wir mehr werden als jeder andere, eine Stufe des Vergleichs zu erhalten, diese um uns herum zu besiegen, damit wir uns besser fühlen, da wir mehr erreicht haben, weil wir die Krieger sind, die mutigen.
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 Gründlich vorbereitet machen wir den Schritt in den Nachmittag des Lebens. Schlimmer noch, wir machen diesen Schritt mit der falschen Voraussetzung dass unsere Wahrheiten und unsere Ideale uns wie bisher dienen. Aber wir können den Nachmittag des Lebens nicht leben nach dem Programm des Morgen-Lebens, was war toll am Morgen, wird am Abend wenig sein und was am Morgen wahr war, wird am Abend eine Lüge geworden sein.” Carl Gustav Jung 

Nach Angaben des Schweizer Psychologen Carl Gustav Jung, gibt es 4 Archetypen, 4 Stufen, die wir während unserer Lebenszeit durchlaufen, und diese Stufen sind: 

1. DIE ATHLETEN-PHASE  In dieser Phase sind wir vor allem damit beschäftigt mit unserem Aussehen, mit der Art und Weise wie unser Körper aussieht. Während dieser Phase können wir stundenlang unsere Reflektion im Spiegel anschauen und bewundern. Unser Körper, unsere Blicke ist die wichtigste Sache für uns, sonst nichts. 

2. DIE KRIEGER-PHASE  Während dieser Zeit, dieser Phase, ist unser Hauptanliegen, raus zugehen und die Welt zu erobern, unser Bestes zu tun, der Beste zu sein und am besten zu werden, machen was Krieger tun, und handeln wie Krieger. Das ist eine Phase, wenn wir ständig an Wege denken, wie wir mehr werden als jeder andere, eine Stufe des Vergleichs zu erhalten, diese um uns herum zu besiegen, damit wir uns besser fühlen, da wir mehr erreicht haben, weil wir die Krieger sind, die mutigen.

3. DIE AUSSAGE PHASE  In dieser Phase deines Lebens erkennst du, was du bisher erreicht hast, ist nicht genug um dich zu erfüllen, um glücklich zu sein… Du bist jetzt auf der Suche nach Möglichkeiten, eine Veränderung in die Welt zu bringen, um denen um dich herum zu dienen. Du bist jetzt mit Möglichkeiten beschäftigt um zu geben beginnen. Du erkennst jetzt, was du bis jetzt gejagt hast, Geld, Macht, Besitz etc. wird weiter in deinem Leben erscheinen, aber du ordnest es nicht mehr dem gleichen Wert zu, du bist nicht länger an diese Dinge gebunden weil du dich in einer anderen Lebenssituation befindest, in der du weisst, dass es mehr im Leben gibt als diese Dinge. Du erhältst sie, akzeptierst sie und bist dankbar, aber du bist bereit, sie jeder Zeit loszulassen. Du suchst nach Möglichkeiten um aufzuhören, nur an dich selbst zu denken, an Möglichkeiten sie zu empfangen und anzufangen auf ein Leben des Dienstes zu fokussieren. Alles was du in dieser Phase tun möchtest ist Geben. Du weisst dass Geben, Nehmen bedeutet und es Zeit ist, aufzuhören, selbstsüchtig, egoistisch und egozentrisch zu sein und du denkst an Möglichkeiten um den Bedürftigen zu helfen, diese Welt besser zu verlassen als sie war wenn du ankamst.

4. DIE PHASE DES GEISTES  Nach Jung wird dies die letzte Etappe unseres Lebens sein, eine Phase wenn wir realisieren, dass keine dieser 3 Stufen wirklich das ist wer und was wir sind. Wir realisieren, dass wir mehr sind als unser Körper, wir sind mehr als unsere Besitztümer, mehr als unsere Freunde, unser Land und so weiter. Wir kommen zu der Erkenntnis, dass wir göttliche Wesen sind, spirituelle Wesen, die eine menschliche Erfahrung machen, und nicht Menschen, die eine spirituelle Erfahrung machen. Wir wissen jetzt, das ist nicht unser Zuhause, und wir sind nicht das, was wir dachten, wir sind. Wir sind in dieser Welt, aber wir sind nicht von ihr. Wir sind nun in der Lage, uns aus einer anderen Perspektive zu beobachten. Wir sind jetzt in der Lage, aus unserem eigenem Geist auszutreten, aus unser eigenem Körper und verstehen wer wir wirklich sind, um Dinge zu sehen wie sie sind. Wir werden zu Beobachtern unseres Lebens. Wir sind uns bewusst, dass wir nicht das sind was wir bemerken, aber dass wir der Beobachter sind, von was wir bemerken.  

Vor 2500 Jahren versuchte Lao Tzu uns das zu lehren, versuchte uns zu lehren, wie man zu dieser letzten Phase des Lebens kommt, diese spirituelle Phase: ”Kannst du von deinem eigenen Geist zurück treten und um dadurch alles zu verstehen? Gebären und ernähren, haben ohne zu besitzen, handeln ohne Erwartungen, führen und nicht versuchen zu steuern: dies ist die höchste Tugend.”  

Was sind deine Gedanken zu diesen 4 Phasen des Lebens, und in welcher glaubst du, du bist?
‘Gründlich vorbereitet machen wir den Schritt in den Nachmittag des Lebens. Schlimmer noch, wir machen diesen Schritt mit der falschen Voraussetzung dass unsere Wahrheiten und unsere Ideale uns wie bisher dienen. Aber wir können den Nachmittag des Lebens nicht leben nach dem Programm des Morgen-Lebens, was war toll am Morgen, wird am Abend wenig sein und was am Morgen wahr war, wird am Abend eine Lüge geworden sein.” Carl Gustav Jung - See more at: http://www.erhoehtesbewusstsein.de/carl-g-jung-die-4-phasen-des-lebens/#sthash.2I4vv9wc.seqBKkJB.dpuf
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Nach Angaben des Schweizer Psychologen Carl Gustav Jung, gibt es 4 Archetypen, 4 Stufen, die wir während unserer Lebenszeit durchlaufen, und diese Stufen sind:

1. DIE ATHLETEN-PHASE

In dieser Phase sind wir vor allem damit beschäftigt mit unserem Aussehen, mit der Art und Weise wie unser Körper aussieht. Während dieser Phase können wir stundenlang unsere Reflektion im Spiegel anschauen und bewundern. Unser Körper, unsere Blicke ist die wichtigste Sache für uns, sonst nichts.

2. DIE KRIEGER-PHASE

Während dieser Zeit, dieser Phase, ist unser Hauptanliegen, raus zugehen und die Welt zu erobern, unser Bestes zu tun, der Beste zu sein und am besten zu werden, machen was Krieger tun, und handeln wie Krieger. Das ist eine Phase, wenn wir ständig an Wege denken, wie wir mehr werden als jeder andere, eine Stufe des Vergleichs zu erhalten, diese um uns herum zu besiegen, damit wir uns besser fühlen, da wir mehr erreicht haben, weil wir die Krieger sind, die mutigen.
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Samstag, 25. Februar 2017

Phönix Doku: Weniger ist mehr - Vom Trend, mit Nichts glücklich zu sein


Das schicke Auto, die gut bestückte Bibliothek, ein voller Kleiderschrank. Statussymbole von gestern. Heute boomen (Lebens)Projekte wie CarSharing, Tauschbörsen und der Minimalismus als ein dem Materiellen absagender Lebensstil. Der Kult um das 'Weniger ist mehr' schwappt langsam von den Vereinigten Staaten nach Europa über. Bücher, die beim befreienden Ausmisten helfen dominieren die Bestsellerlisten.Statt Bergen an kleinem Eigentum häufen sich Internet-Blogs mit Tipps und Tricks zum spartanischen, aber hippen Leben. 100 oder gar 50 Dinge und nicht mehr verheißen das neue Glück ohne Kaufrausch. Ein Trend gegen den Kapitalismus?

Das schicke Auto, die gut bestückte Bibliothek, ein voller Kleiderschrank. Statussymbole von gestern. Heute boomen (Lebens)Projekte wie CarSharing, Tauschbörsen und der Minimalismus als ein dem Materiellen absagender Lebensstil. Der Kult um das 'Weniger ist mehr' schwappt langsam von den Vereinigten Staaten nach Europa über. Bücher, die beim befreienden Ausmisten helfen dominieren die Bestsellerlisten.Statt Bergen an kleinem Eigentum häufen sich Internet-Blogs mit Tipps und Tricks zum spartanischen, aber hippen Leben. 100 oder gar 50 Dinge und nicht mehr verheißen das neue Glück ohne Kaufrausch. Ein Trend gegen den Kapitalismus? Oder für die Weltrettung via Ressourcenschonung?

'Sharing economy' bzw 'Co-Konsum' heißt das neue Zauberwort, das nicht nur eine Alternative zum Kapitalismus darstellen, sondern auch dessen altbekannten Probleme lösen soll: Ressourcenverschwendung, Überproduktion, Umweltbelastung. Das Leihen, Teilen und Mieten von Gegenständen, Räumen und Kenntnissen. Eines der Aushängeschilder ist die erfolgreiche Internet-Wohnungstauschbörse 'airbnb'.

Kritiker orten in dieser Bewegung allerdings nur einen weiteren Lifestyle-Trend, der dem Mittelstand vorbehalten bleibt. Der Konsum verschiebt sich auf eine erlebnisorientierte Bedürfnisbefriedigung und darüber hinaus gilt: wer nichts hat, der kann auch nicht tauschen. Optimisten glauben aber an einen Wandel mit dem Potenzial, den Kapitalismus in seine Schranken zu weisen und sehen die Vorboten eines sozialeren Miteinanders sowie einer die Umwelt schonenden Lebensweise.Der Philosoph Robert Pfaller und der Soziologe Harald Welzer reflektieren während der Fahrt in einem Original 60er Jahre 'Alpha Spider' Cabrio über die neue Lust an der Reduktion und das 'Gute Leben'.

Der Kabarettist und einstige Autonarr Roland Düringer schwärmt vom Entsagen von Besitz in der Überfluss-Gesellschaft. Dana Giesecke von der Zukunftssagentur 'FuturZwei' präsentiert Projekte, die mit kreativen Ideen die Umwelt schützen und gleichzeitig die Gesellschaft sozialer machen sollen.
Und wir begleiten den 65-jährigen Minimalismus-Coach Joachim Klöckner, der nur 50 ausgewählte Gegenstände besitzt, durch seinen Alltag. Seit zehn Jahren zieht er nur mit Klapprad und Handgepäck um. In seiner Tasche befinden sich zwei Hosen (eine für den Winter und eine für den Sommer), eine Klapp-Zahnbürste, Natron für die Körperpflege, sowie eine Silikonschüssel für sein Lieblings-Müsli. Und natürlich sein einziges Luxusgut: ein iPad.

Freitag, 24. Februar 2017

Die Schöpfung ~ Gott ~ Liebe


All die Gelehrten die ich studierte, sind anderer Erkenntnis.
Jetzt hab ich ein Problem! Ich steh allein mit meiner "Erkenntnis" da.
Die Schöpfung als solche ist Perfekt. Das kann niemand ernsthaft bestreiten. Die Ausrichtung der Erde im Universum, die lebensfreundlichen Bedingungen auf Erden, der menschliche Körper in Abstufungen (dennoch eine perfekte Konstruktion), weil kein Mensch dazu in der Lage wäre...
Beim Körper schränke ich aufgrund der Gebrechlichkeit etwas ein, da ich nicht weiß, ob er durch perfekte Ernährung und entsprechender Lebensführung nicht ein unerschöpflicher Quell darstellt. Das wird bald getestet.
Kommen wir zu Gott, dem Schöpfer. Einer muss es ja sein ;) :)
Ich frage Ihn, warum musst du eine Welt kreieren, nennen wir es dein Lila, dass göttliche Schauspiel, die vergeht, wie die Wellen im Ozean, War das wirklich nötig? Macht es Dir Spass deine Kinder leiden zu sehen? Weißt du überhaupt was Leiden bedeutet, wie es sich anfühlt? Du, der du in deinem Raum die Universen ausatmest und dann als die Schöpfung sich selbst überlässt. Warum brauchen wir dieses Leid? Damit wir erkennen? Damit wir uns von der Welt, die du uns ungefragt gegeben hast, mit unseren Sinnesorganen verführt, abwenden um dich zu suchen und zu finden, indem wir uns völlig aufgeben/ hingeben?
Ich kann dieses Drama verstehen, doch für einen Gott ist es mir zu primitiv. Wenn mir langweilig ist, und ich bin ja dein Ebenbild, dann komme ich nicht auf die Idee, eine Welt voller Elend und Leid, den 7 Todsünden usw. für meine Kinder zu schaffen, damit ich sehen kann wie Sie sich machen. Schaust du eigentlich noch ab und an auf die Leinwand Erde/ Leben/ Menschen oder bist du schon so gelangweilt von den ewigen Wiederholungen, dass du zwar den Film laufen lässt, dich aber gelangweilt abwendest?
Ich würde auch das verstehen, doch was soll das?
Hat Du, Gott, so was nötig, wenn Du doch angeblich gar nichts brauchst und gar nichts willst...?
Das alles in den Händen der Menschen liegt, halte ich für ein unbewiesenes Gerücht, dass wie Opium für Suchende wirkt.
Der Mensch schöpft seine Umwelt/ Leben usw. selbst und muss dabei aber das Karma vergangener Leben "ab arbeiten". Passt iwie nicht zusammen, aber das hinterfragt ja niemand mehr, im SimSamSara der "neuen" Spiritualität. Diejenigen, die das "Glück" Karma hatten in einer friedlichen, Anbau trächtigen Region geboren worden zu sein, kann Mensch nicht mit weniger glücklichen vergleichen.
Wir sind zwar EINS, eine Menschheit, eine Seele, eine Sehnsucht, doch wir separieren uns durch Überlebenskämpfe, Systeme und Illusionen wie es sein sollte, so sehr von allem, dass hier doch ein Fehler bemerkt und thematisiert werden muss.
Ein Wesen dass allmächtig, dass allumfassend ist, schafft so einen Ort oder anders, lässt zu, dass sich ein Ort seiner Schöpfung so entwickeln muss?
Nehmen wir die viel zitierte Natur. Die Starken/ Klugen überleben...
Es ist schon recht brutal, wenn Löwen jagen und die Beute reißen. Wie fühlt sich diese Beute wohl, wenn Sie langsam ausblutet?
Ist das Gottes Liebe?
Wer soll so was glauben?
Nehmen wir die 3,5 Milliarden Menschen unterhalb der Armutsgrenze. All das Leid... Hunger... Durst... Flucht... Folter... Mord...
und wofür? Was ist das Motiv?
Handelt ein 33° Freimaurer richtig, wenn er auf 500 Millionen Erden Bewohner reduzieren möchte? Aus seiner Sicht sicher!
Doch das ist krank! Irre!
Was können all die Seelen, Kinder, Frauen, Alte und Männer dafür, dass Sie nicht Weiß sind und im Westen leben? Das unter Ihren Füssen das schwarze Gold der westlichen Industrien liegt? Das westliche Opium fürs Volk... Teilhabe Gesellschaft.
Kommen wir zur Liebe <3
Ich behaupte - Liebe würde handeln. Natürlich ist Sie geduldig, doch wenn alles zusammenbricht, bricht auch Sie zusammen. Es bleibt von Ihr nichts mehr übrig...
Das ist kein höheres Konzept.
Wir kennen alle den Film "Der grüne Planet".
Wäre dies nicht eine Filmvorstellung eines liebenden Gottes?
Natürlich erkenne ich die Wunder des Universums, des Lebens, an, doch darum geht´s ja nicht...
Ich glaube nicht, dass 7 Milliarden Menschen, wie Gott in Frankreich, bei diesem Irrglauben, leben könnten. Wenn alle Ihre Berufung leben würden, brauchen wir Übergangsmodelle.
Wird das nachhaltig unsere Gedanken, Worte und Taten verändern? Nach all den Jahrtausenden des Lebens? Wir sind an einem historischen Punkt angelangt, wo es, weltpolitisch, ums Ganze gehen könnte und wir schauen TV oder arbeiten als Lohnsklaven.
Das hat mit Liebe wenig zu tun...
Natürlich würden wir ohne Liebe schon zerschmolzen sein, da diese bedingungslose Liebe Tag und Nacht für Zusammenhalt sorgt. Ganz unsichtbar.
Die Separation wird durch Populisten nur beschleunigt. Wir leben also in beschleunigten Zeiten, in denen kaum einer mehr durchblickt, wer mit wem und vor allem warum zusammenarbeitet.
Schöpfung, Gott, war es das was du dir vorgestellt hast?
Wie lange willst du dir das noch ansehen?
Ich könnte jetzt vieles theologisch oder spirituell ausführen, Pro und Contra usw. Für und Wieder - doch was zählt ist, was ist. Und was ist, ist, unbefriedigend für ein vollkommenes Wesen.
Sollte es gleichgültig sein, wären wir sinnlos ;)
Könnten wir das akzeptieren?
Würde daraus eine wachsende Freiheit entstehen können, die ungeahntes möglich machen würde?
Bin gespannt wie Ihr das seht :)
In diesem Moment denke ich an Jiddu Krishnamurti und darum bin ich im Geiste in Ojai, seinem letzten, langjährigem Aufenthaltsort.
Wie dankbar bin ich für deine niedergeschriebenen Einsichten.
In der Mitte der Woche ~ der Mitte des Monats

Das Böse ~ der Mensch ~ die Liebe ~ Karma = Ursache und Wirkung ~ Reinkarnation


~ °° ~ Gott, das göttliche Prinzip, 
die göttliche Liebe, das göttliche Schauspiel ~ °° ~

Als Kind war schnell klar, hier stimmt eine Menge nicht. Die Erwachsen Welt ist unehrlich. Ihr fehlt was...
Selbst erwachsen geworden, konnte ich nie ankommen in dieser Welt voller erwachsener. Mir fehlt was...
Die Suche beginnt.
Warum leiden Menschen und gibt es einen Ausgang?
Das hat vielfache Gründe. Sicher ist nur soviel; Jedes Leid könnte vermieden werden. Gemeinschaftlich.
Die Angst und deren Tochter, die Gier, lassen Menschen abscheuliches mit anderen Menschen anstellen. Was können nun die Opfer dafür? Ok, Karma.
Oder doch nicht?
Gehen wir mal davon aus, dass niemals mehr Menschen diesen Planeten Erde belebten als heute.
Somit fällt doch Karma und Reinkarnation schon mal aus...
Wir könnten natürlich sagen, dass alle hungernden, geflüchtete und im Krieg befindlichen Seelen Ihr Karma abtragen und die Bösewichte eigentlich nur Erfüllungsgehilfen sind, was natürlich quatsch ist.
Wo soll den auf einmal das ganze miese Karma herkommen, wenn die halbe Menschheit unterm Strich lebt?
Ok, Yoganandaji meint, dass Böse brauchen wir, damit wir uns Gott zuwenden können. Aha - so ist das also. Wir leiden damit wir uns Gott zuwenden können. Eine Welt in Frieden, Liebe und Harmonie würden uns dies dann wahrscheinlich verunmöglichen... Bleiben wir kurz bei Yoganandaji´s Theorie. Dann müssten doch nun mehr Menschen in Gott zu Hause sein, als eben nicht. Somit müsste Gott allgegenwärtiger sein, als "das Böse". Da dieses aber noch den Planeten vernichtet, in all seiner Form ausbeuterische Raubzüge hinlegt, müsste die Liebe, die Gott ja in Reinheit ist, dieses beenden, da wir ja in der Überzahl sind. Das Gleichgewicht müsste doch längst, gestört, zu einer Seite ausschlagen.
Wie soll ein Mensch im 21. Jahrhundert so einen Mist glauben?
Im 21. Jahrhundert werden Dir dann Theorien wie Schöpferwesen angeboten. Du kreierst deine Realitäten selbst. Ok, erzählen wir das den Menschen in den Krisengebieten. Sie kreieren es sich selbst. Sie sollen sich doch mal gefälligst was schöneres vorstellen, damit wir um 20.oo Uhr andere Daily News sehen können.
Sollte dies nicht ziehen, kommt wieder das Karma ins Spiel. Aha - kollektives Sammeln von Karma~Sündern. Sie dürfen nun unter barbarischen Umständen Ihre Sünden aus Vorleben (Reinkarnation) abtragen. Nun das kann Mensch glauben, oder aber auch nicht.
Logisch ist das allerdings nicht, da ich nicht erklären kann, wie und woher all diese neuen Seelen, da wir nun ja über 7 Milliarden Menschen sind, Ihr mieses Karma gesammelt haben sollen...
Wir sind als Menschheit exponentiell so schnell gewachsen, dass dies beinah unmöglich scheint.
Ein allmächtiges Schöpferwesen muss sich solcher primitiven Mittel wie Leid, Scherz, Krankheit, Krieg usw. als Erkennungsmerkmal seiner Allmacht setzen? Wir sollen Leiden damit wir uns Gott zuwenden? Erst wirft Gott uns ungefragt heraus, in den sogenannten göttlichen Film/ Traum, und sagt uns dann, wir sollen uns nicht mit den Dingen um uns herum identifizieren und beschäftigen, da Sie nur Maya/ Illusion sind, und uns dienlich wären, nach innen zu schauen, um - genau - Ihn wiederzufinden.
Wir sollen erkennen, dass dies alles nur ein Spiel ist, indem wir Schauspieler und Zuschauer in einer Person sind, derer Gott noch übergeordnet steht. Kapiert?!
Wenn du nun unter einer schweren Krankheit leidest, erkenne die Chance. Ja, dem ist sicher auch so. Und auch das Krankheiten oftmals Ausdruck seelischer Verstimmungen sind. Doch gilt das auch für den unwissend infizierten? Klar, wenn man Karma gelten lässt, sicher.
Ich fasse das mal aus Sicht eines Vaters zusammen.
Ich würde einem Kind niemals eine so komplizierte Aufgabe stellen, dazu die Bedienungen noch so mies kreieren, dass ein gelingen nur sehr wenigen möglich wird.
Sollte ich ein Drama erleben wollen, würde ich genau diese Menschen in dieser Welt schaffen. Ein Polizist jagt einen Bankräuber, schießt Ihn an und ruf dann Hilfe...
Was für Eltern sollen das bitte schön sein?
Habe ich etwas nicht verstanden?
Ich hörte auch von Gottes unberührbaren, ewiglichen, unendlichem Raum, der unabhängig von allen Universen ist. Unser Universum kommt zwar daraus, ist aber nicht darin. Dennoch glaube ich, dass Gott etwas von uns braucht, da wir sonst sinnlos wären. Ich denke er nutzt unsere Sehnsüchte um einen neuen Film zu drehen, um zu einem versöhnlichem Ende zu kommen.
Ich denke das all die Theorien für den Eimer sind.
Es fehlt die Liebe oder ich versteh Sie falsch.
Vielleicht finden sich ja ein paar Anregungen zum Wochenende

Exoplaneten-System: Sieben Exoerden um einen kalten Zwerg

Ein roter Zwergstern im Sternbild Wassermann wird von gleich sieben erdgroßen Planeten umkreist. Sind drei der Welten von TRAPPIST-1 sogar geeignet für Leben, wie wir es kennen?
von

http://www.spektrum.de/news/sieben-exoerden-umrunden-den-roten-zwerg-trappist-1/1438996?utm_medium=newsletter&utm_source=sdw-nl&utm_campaign=sdw-nl-daily&utm_content=heute

Der unscheinbare Rote Zwerg "TRAPPIST-1" im Sternbild Wassermann ist klein, kühl und unauffällig, Exoplaneten-Experten aber schon seit einem Jahr vertraut: Mindestens drei interessante Planeten umkreisen ihn, wie Astronomen 2016 berichtet hatten. Der rund 40 Lichtjahre entfernte Zwergstern dürfte seine Bekanntheit aber noch deutlich steigern, denn nun entpuppte er sich als in vieler Hinsicht hochspannendes, mit sieben erdähnlichen Begleitern reichlich ausgestattetes Planetensystem. Drei weitere, neu entdeckte Exo-Erden könnten vielleicht auch eine Atmosphäre haben und lebensfreundliche Bedingungen zulassen, spekulieren die Astronomen auf Basis ihrer Messdaten.

Das Forscherteam um Michael Gillon von der belgischen Université de Liège hatte das System TRAPPIST-1 mit dem Weltraumteleskop Spitzer, dem Very Large Telescope der ESO und weiteren Instrumenten beobachtet, nachdem sie die ersten drei Planeten des kalten Zwergsterns mit der Transitmethode nachgewiesen hatten. Dabei entdeckten sie nun vier weitere Begleiter. Die Planeten ziehen von uns aus gesehen bei ihren Umläufen in regelmäßigen Abständen vor dem Zentralgestirn entlang und verdunkeln es dabei geringfügig. Aus der Stärke dieser Verfinsterung und der bekannten Größe des Zwergsterns lassen sich die Durchmesser der Planeten recht genau ermitteln: Fünf der sieben Planeten sind demnach ähnlich groß wie die Erde, zwei deutlich kleinere erreichen etwa den anderthalbfachen Durchmesser des Mars.

Ein Miniatur-Sonnensystem
 
Das Planetensystem ähnelt in seinen Dimensionen demjenigen von Jupiter mit seinen vier Galileischen Monden: Die Planeten kreisen in der 4,4- bis 24,5-fachen Entfernung Erde-Mond und benötigen für ihre Umläufe nur 1,5 bis 20 Tage, ihre Jahre sind also sehr kurz. Dies macht das System TRAPPIST-1 ausgesprochen kompakt; es ließe sich bequem innerhalb der Umlaufbahn des sonnennächsten Planeten Merkur unterbringen.
Allerdings ist auch das Zentralgestirn des Systems, TRAPPIST-1, ein ausgesprochen kleiner, massearmer und leuchtschwacher Zwergstern, der selbst nur einen um etwa 20 Prozent größeren Durchmesser als der Planet Jupiter aufweist. Seine Masse ist dabei rund 80-mal so groß wie die unseres Riesenplaneten: TRAPPIST-1 vom Spektraltyp M überschreitet damit nur gerade eben die untere Massengrenze, an der im Inneren die Fusion von Wasserstoff zu Helium einsetzt und Energie frei wird. TRAPPIST-1 wird daher an seiner Oberfläche auch nur etwa 2300 Grad Celsius heiß – unsere Sonne erreicht dagegen rund 5500 Grad.

Ebendeshalb umrunden drei der sehr nahe am Stern kreisenden Planeten – nach ihrer Nummerierung heißen sie nun "TRAPPIST-1e", "-1f" und "-1g" – den Roten Zwerg aber in der lebensfreundlichen oder habitablen Zone: Ihr Abstand liegt gerade so, dass sich auf ihren Oberflächen flüssiges Wasser halten könnte, wenn sie eine geeignete Atmosphäre aufweisen. Die Planeten noch weiter innen ("-1b", "-1c" und "-1d") ähneln dagegen wohl eher Gluthöllen ähnlich unserer Venus: Auf diesen Welten dürfte es bei Vorhandensein einer Atmosphäre zu einem galoppierenden Treibhauseffekt gekommen sein, so dass ihre Oberflächen bis zu mehrere hundert Grad Celsius heiß wären. Das Forscherteam hatte bereits im letzten Jahr die beiden innersten Planeten "-1b" und "-1c" spektroskopisch untersucht, während sie sich im Durchgang vor ihrem Stern befanden. Sie stellten fest, dass die beiden Welten nicht von einer ausgedehnten wasserstoffreichen Atmosphäre umgeben sind. Die Ergebnisse würden aber einer dichten, venusähnlichen Atmosphäre nicht wiedersprechen. Den äußersten Planeten TRAPPIST-1h erreicht dagegen kaum noch etwas von der wenigen Wärme seines Zwergsterns: Auf seiner eisigen Oberfläche dürften im Mittel Werte um minus 105 Grad Celsius herrschen.

Wie erdähnlich sind die Welten von TRAPPIST-1?

Aus den gesammelten Messdaten ergibt sich recht eindeutig, dass die Planeten des Systems keine großen Gasriesen, sondern kleine, felsige Welten sind. Die Planeten ziehen sich gegenseitig an und verändern geringfügig, aber systematisch ihre Umläufe und die Zeiten ihrer Passagen vor dem Zentralgestirn. Aus diesen Abweichungen lassen sich Planetenmassen vom 0,4- bis 1,4-Fachen der Erde ermitteln, und dies erlaubt dann mit den zuvor bestimmten Durchmessern Rückschlüsse auf mittlere Dichten: Sie betragen zwischen 60 und 120 Prozent des irdischen Werts von 5,55 Gramm pro Kubikzentimeter. Damit ähneln die Objekte sehr wahrscheinlich Gesteinsplaneten wie Merkur, Venus, Erde und Mars. Wahrscheinlich gliedern sie sich wie die Erde in eine Kruste und einen Mantel aus Silikatgesteinen sowie einen Kern aus metallischem Eisen und Nickel.

Noch spekulativ muss bleiben, ob die Planeten tatsächlich eine Atmosphäre aufweisen. Möglich wäre dies durchaus, meinen Michael Gillon und seine Koautoren: Vermutlich entstanden die Planeten von TRAPPIST-1 weiter vom Stern entfernt als heute in einer Scheibe aus Material, das reich an flüchtigen Stoffen wie Gasen und Wasser war und eine Atmosphäre speisen könnte. In ihre heutige Position sind die jungen Planeten erst allmählich gelangt, als sie wegen der Reibung in der Scheibe nach innen wanderten, bis der Prozess dann nach wenigen Millionen Jahren endete, als sich die Scheibe durch starke Sternwinde aufgelöst hatte.

Das Zwischenfazit: Im Mini-Sonnensystem von TRAPPIST-1 haben drei erdähnliche Planeten im richtigen Abstand zum Zentralgestirn womöglich lebenserhaltende Atmosphären. Ideale Bedingungen herrschen aber wohl dennoch nicht, denn mit hoher Wahrscheinlichkeit rotieren alle Planeten wegen der starken Gezeitenkräfte des nahen Zentralgestirns "gebunden", sie wenden ihrem Stern also stets die gleiche Seite zu. Damit dauert ein Umlauf genau so lange wie eine Rotation, und auf allen Planeten scheint auf einer Hemisphäre ständig die Sonne und würde für einen hypothetischen Betrachter unverrückbar am Himmel stehen, während die andere Seite in ewige Dunkelheit gehüllt ist. Exogeologen vermuten allerdings, dass eine geeignete Atmosphäre auch bei gebunden rotierenden Planeten in der habitablen Zone einen Temperaturausgleich zwischen der Sonnen- und der Schattenseite herstellen könnte – eine gebundene Rotation muss demnach nicht unbedingt Ausschlusskriterium für einen lebensfreundlichen Planeten sein.

Bleibt noch die Frage, wie stabil das sich wechselseitig so stark beeinflussende Exoplanetensystem um TRAPPIST-1 auf Dauer ist. Gillon und Co haben dies in numerischen Simulationen zu ermitteln versucht und kommen zu dem Schluss, dass es innerhalb von einer Milliarde Jahren mit einer Wahrscheinlichkeit von 25 Prozent Planeten verlieren wird: Sie könnten aus den Bahnen katapultiert werden oder sogar miteinander kollidieren. Über einen noch längeren Zeitraum dürfte das System dann nochmals deutlich instabiler sein, so die Modellrechnung. Allerdings fließen in die Rechnungen nicht alle Aspekte des Systems ein – und vielleicht stabilisieren die vom Stern ausgehenden Gezeitenkräfte das System auch über lange Zeiträume hinweg. Weitere, bislang unbekannte Planeten in noch größeren Entfernungen könnten mit ihren Schwerefeldern ebenfalls zur Stabilität beitragen.

Wegen dieser und anderer noch ungeklärter Fragen – und wegen seines relativ geringen Abstands von der Erde – wird TRAPPIST-1 sicher zu einem der bevorzugten Objekte für die Großteleskope der nächsten Generation werden. Teleskopgiganten wie dem im Bau befindlichen European Extremely Large Telescope (E-ELT) mit seinem 39 Meter großen Hauptspiegel sollte es möglich sein, die Planeten direkt abzubilden und auch Spektren von ihnen zu gewinnen. Dann ließe sich endgültig feststellen, welchen Charakter diese Welten wirklich haben und ob sie tatsächlich lebensfreundlich sind.

Der Professor sagte, Es gäbe keinen Gott. Der Student gab Ihm eine einzigartige Antwort!

Ein atheistischer Philosophie-Professor hielt inne und fragte einen seiner neuen Studenten:

Du bist ein Christ, oder mein Sohn?“
Ja“, sagte der Student.
Also glaubst du an Gott?“, fragte der Professor.
Absolut.“
Ist Gott gütig?“
Natürlich ist er das.“
Ist Gott allmächtig? Kann er alles tun?“
Ja“
Bist du gut oder böse?“
Die Bibel sagt, ich sei böse.“
Der Professor grinst zuversichtlich. „Aha! Die Bibel!“. Er hält einen Moment inne. „Dann habe ich eine Frage. Nehmen wir an, unter uns ist jemand, der krank ist und du kannst ihn heilen. Würdest du es tun? Würdest du ihm helfen?“
Ja, das würde ich.“
Also bist du gut…!“
Das würde ich nicht sagen.“
Warum würdest du das nicht sagen? Du würdest einem kranken bedürftigen Menschen helfen. Die meisten von uns würden das tun, wenn sie könnten. Gott jedoch nicht.“
Der Student antwortet darauf nicht, also fährt der Professor fort. „Er hilft nicht, oder? Mein Bruder war ein Christ, der an Krebs gestorben ist, obwohl er zu Jesus gebetet hat, dass er ihm doch helfen solle. Wie kann dieser Jesus gut sein? Kannst du mir das sagen?“
Der Student sagte nichts. „Das kannst du mir nicht beantworten, oder?“ fragte der Professor. Er nahm einen Schluck Wasser aus dem Glas, das auf seinem Tisch stand, um seinem Studenten Zeit zum Überlegen zu geben. „Lass uns noch einmal überlegen, junger Mann. Ist Gott gut?“
Ähh, ja“, sagte der Student.
Ist Satan gut?“
Ohne zu zögern, sagte der Student „Nein“.
Wo kommt dann Satan her?“
Der Student antwortete zögerlich „Von Gott“.
Richtig. Gott hat Satan erschaffen, oder? Sag mir, mein Sohn. Gibt es Unheil auf dieser Welt?“
„Ja…“
Das Böse ist überall, oder? Und Gott ist dafür verantwortlich, oder?“
Ja“
Wer erschuf also all das Böse?“, fragte der Professor. „Wenn Gott alles erschuf, dann erschuf er auch das Böse. Da das Böse existiert, und wir uns durch unsere Taten definieren, ist Gott böse.“
Wieder hatte der Student keine Antwort parat. „Gibt es Krankheiten? Unsittlichkeit? Hass? Hässlichkeit? All diese schrecklichen Dinge existieren auf der Welt, oder?“
Ja“
Wer erschuf all diese Dinge?“
Der Student sagte nichts, also wiederholte der Professor seine Frage. „Wer erschuf diese Dinge?“ Wieder keine Antwort. Der Professor wandte sich von dem Studenten ab und ging durch den Raum. „Sag mir“, forderte er einen anderen Studenten auf. „Glaubst du an Jesus?“
Mit gebrechlicher Stimme sagte der Student „Ja das tue ich, Professor.“
Der alte Mann blieb stehen. „Die Wissenschaft sagt, man habe 5 Sinne, mit der wir die Welt um uns herum wahrnehmen. Hast du jemals Jesus gesehen?“
Nein, ich habe ihn nie gesehen.“
Dann sag uns, ob du ihn jemals gehört hast.“
Nein, das habe ich nicht.“
Hast du Jesus jemals gefühlt, geschmackt oder gerochen? Hast du Jesus in einer anderen Art und Weise jemals wahrgenommen?“
Nein, ich fürchte nicht.“
Und doch glaubst du an ihn?“
Ja“
Nun, nach unseren allgemein gültigen Regeln der Wissenschaft existiert Gott also nicht…Was sagst du dazu, mein Sohn?“
Nichts.“ antwortete der Student. „Ich habe nur meinen Glauben.“
Ja, Glaube..“ wiederholte der Professor. „Und das ist das Problem, das die Wissenschaft mit Gott hat. Es gibt keinen Beweis, nur Glauben.“
Der Student hielt für einen Moment lang inne, bevor er seinen Professor fragte; „Professor, gibt es so etwas wie Wärme?“
Ja“
Und gibt es Kälte?“
Ja, mein Sohn. Auch Kälte existiert.“
„Nein, sie existiert nicht.“
Der Professur dreht sich sichtlich interessiert zu seinem Studenten. Im Raum wurde es plötzlich still. Der Student begann zu erklären. „Man kann viel Wärme haben, sehr viel, man kann Super-Wärme und auch Mega-Wärme haben, unendliche Wärme, weiße Wärme, ein wenig Wärme oder gar keine Wärme, doch wir haben nichts, was wir Kälte nennen können. Wir können –273°C haben, was keine Wärme ist, doch kälter geht es nicht. Es gibt so etwas wie Kälte nicht, andernfalls ginge es kälter als –273°C. Wir können alles untersuchen, was Energie besitzt oder weitergibt. Wärme ist das, was Objekte Energie weitergeben oder besitzen lässt. –273°C ist die absolute Abwesenheit von Wärme. Wie Sie sehen ist Kälte nur ein Wort, das wir für die Abwesenheit von Wärme gebrauchen. Wir können Kälte nicht messen. Wärme können wir in Temperatureinheiten messen, weil Wärme Energie ist. Kälte ist nicht das Gegenteil von Wärme, nur die Abwesenheit.“
Im Raum herrschte Stille. Irgendwo im Klassenraum fiel ein Stift zu Boden, was sich wie ein Hammerschlag anhörte.
Was ist mit Dunkelheit, Herr Professor? Gibt es so etwas wie Dunkelheit?“
Ja“ sagte der Professor ohne zu zögern… „Was ist Nacht, wenn sie nicht Dunkelheit ist?“
Da liegen Sie wieder falsch. Dunkelheit an sich existiert nicht. Es ist die Abwesenheit von etwas. Man kann wenig Licht, normal viel Licht, helles Licht oder blinkendes Licht haben. Aber wenn man gar kein Licht hat, dann nennt man das Dunkelheit. Wenn das nicht so wäre, könnte man Dunkelheit noch dunkler machen, oder?“
Der Professor lächelt den Studenten vor sich an. „Das wird ein gutes Semester. Also worauf möchtest du hinaus junger Mann?“
Ja, Professor. Ich möchte damit sagen, dass Ihre Sichtweise schon im Ursprung fehlerhaft ist. Dadurch ist sie natürlich auch schlussendlich fehlerhaft.“
Der Professor ist sichtlich überraschend. „Fehlerhaft? Kannst du mir das genauer erklären?“
Sie gehen davon aus, dass das Eine das Gegenteil vom Anderen ist.“ erklärt der Student. „Sie sagen es gebe das Leben und den Tod; einen guten und einen bösen Gott. Sie gehen davon aus, dass Gott etwas irdisches ist, das wir messen können. Die Wissenschaft kann nicht einmal so etwas wie einen Gedanken erklären. Notwendig für einen Gedanken sind Elektrizität und Magnetismus, doch beobachtet, geschweige denn verstanden werden, konnte ein Gedanke bisher nicht. Davon auszugehen, dass der Tod das Gegenteil vom Leben ist, ist dumm, denn der Tod an sich ist nichts was existiert. Der Tod ist nicht das Gegenteil von Leben, nur die Abwesenheit.“
Nun, sagen Sie…Erzählen Sie Ihren Studenten, dass der Mensch vom Affen abstammt?“
Wenn Sie von der Evolutionsgeschichte sprechen, junger Mann, dann ja!“
Haben Sie jemals Evolution mit ihren eigenen Augen gesehen?“
Der Professor schüttelt seinen Kopf, noch immer lächelnd, da er weiß, worauf der Student hinaus möchte. „Ein wirklich gutes Semester wird das.“
Da bisher niemand den Prozess der Evolution selbst beobachten konnte, lehren Sie ihren Studenten nicht einfach nur ihre Meinung? Sind Sie jetzt nicht eher ein Priester als ein Wissenschaftler?“
Die Klasse ist in großer Aufruhr. Der Student bleibt still, bis es auch in der Klasse ruhiger wird.
„Lassen Sie mich eine Antwort auf das Argument geben, das Sie vorhin bei meinem Kommilitonen gebracht haben.“ Der Student sah sich im Raum um. „Gibt es hier irgendjemanden, der schon mal das Gehirn des Professors gesehen hat?“ Die Klasse bricht in Gelächter aus. „Gibt es hier irgendjemanden, der schon einmal das Gehirn des Professors gesehen, gefühlt, berührt, geschmeckt oder gerochen hat? Keiner, vermute ich mal. Nach allen Regeln der Forschung sagt die Wissenschaft, dass Sie kein Gehirn haben, mit vollstem Respekt Herr Professor. Wenn Sie also kein Gehirn zu haben scheinen, wie können wir dann ihrem Unterricht vertrauen?“
Jetzt herrscht absolute Stille im Raum. Der Professor starrt den Studenten ausdruckslos an. Schließlich, nach einer gefühlten Ewigkeit, antwortet er: „Ich denke, du musst dem einfach Glauben schenken.“
Jetzt reden Sie von Glaube. In der Tat existiert Glaube…“, sagte der Student.
„Nun, gibt es so etwas wie das Böse?“ Etwas unsicher, antwortet der Professor: „Natürlich gibt es das Böse. Wir erleben es jeden Tag. Es liegt in der Natur des Menschen. Jeden Tag sehen wir das Böse, wie es sich in Form von Verbrechen und Gewalt zeigt. Solche Dinge sind nichts als böse.“
Darauf antwortet der Student: „Das Böse existiert nicht. Zumindest existiert es nicht als solches. Das Böse ist nur die Abwesenheit des Guten, von Gott. Es ist wie mit der Abwesenheit von Wärme oder Licht. Ein Wort, das der Mensch erfunden hat, um die Abwesenheit von Gott zu beschreiben. Gott hat das Böse nicht erschaffen. Das Böse ist nur der Zustand, wenn man Gottes Liebe nicht im Herzen trägt. Es ist wie mit der Kälte, die herrscht, wenn es keine Wärme gibt. Oder die Dunkelheit, die vorherrscht, wenn es kein Licht gibt.“
Der Professor setzt sich hin.
Der Student war Albert Einstein.

Quelle: Marketium

https://prima.guru/lb-der-professor-sagte-es-gabe-keinen-gott-der-student-gab-ihm-eine-einzigartige-antwort/?utm_source=desc&utm_medium=bot 

Dirk C. Fleck ~ Die Wahrheit ist uns nicht mehr zumutbar



Auf die Gefahr hin, von den aufkommenden libertären Kräften in Grund und Boden gestampft zu werden, möchte ich aus einem Vortrag zitieren, den ich 1995 an mehreren deutschen Universitäten gehalten habe und der mit der Zeit immer aktueller geworden ist. Der Titel dieses Vortrages lautete: „Die ignorierte Katastrophe – Plädoyer für eine Ökodiktatur“.

„Unser Leben wird sich in absehbarer Zeit dramatisch verändern: im politischen, im sozialen, im medizinischen Bereich ebenso wie im kulturellen Miteinander. Die Phänomene der Endzeit werden unseren Alltag sozusagen auf natürliche Weise durchdringen, auch wenn das Wort natürlich in diesem Kontext aberwitzig anmutet. Aber es ist nun einmal ein Naturgesetz, dass auch einstürzende Systeme ihre Dynamik besitzen. Der von den Menschen längst eingeleitete Ökozid geht an den Nerv allen Lebens. Wir sehen also: man muss gar nicht radikal denken und handeln, um zu radikalen Ergebnissen zu kommen. Für gewöhnlich reicht die pure Ignoranz einer Gefahr, um sich ihr unversehens gegenüberzusehen.

Am 23. Mai 1977 gab der amerikanische Präsident Jimmy Carter Wissenschaftlern und Regierungsstellen den Auftrag, eine Studie zur Umweltproblematik zu erstellen. Der Bericht sollte auf der Basis von absehbaren Entwicklungstrends die politische Planungsgrundlage für eine ökologisch orientierte Politik liefern. Die Studie mit dem Titel „Global 2000“ kommt in ihrem Vorwort zu folgendem Ergebnis:

„Die Schlussfolgerungen deuten für die Zeit bis zum Jahre 2000 auf ein Potential globaler Probleme von alarmierendem Ausmaß. Wenn die Trends verändert und die Probleme verringert werden sollen, werden weltweit mutige und entschlossene neue Initiativen erforderlich sein. Die Fähigkeit der Erde, Leben zu ermöglichen, muss geschützt und wiederhergestellt werden. Grundlegende natürliche Ressourcen – Agrarland, Fischgründe, Wälder, mineralische Rohstoffe, Energie, Luft und Wasser – müssen erhalten und der Umgang mit ihnen verbessert werden. Eine weltweite Veränderung der Politik ist erforderlich, bevor die Möglichkeiten für wirkungsvolles Handeln immer stärker eingeschränkt werden. Angesichts der Dringlichkeit, Reichweite und Komplexität der vor uns liegenden Herausforderungen bleiben die jetzt auf der ganzen Welt in Gang gekommenen Anstrengungen allerdings weit hinter dem zurück, was erforderlich ist. Es muss eine neue Ära der globalen Zusammenarbeit und der gegenseitigen Verpflichtung beginnen, wie sie in der Geschichte ohne Beispiel ist.“

Die globale Zusammenarbeit, welche in dem Bericht an den Präsidenten so vehement gefordert wurde, lässt weiter auf sich warten. Die Vorstellung, die westlichen Industrienationen (übrigens allesamt Demokratien) als die Hauptverursacher der Ökokatastrophe, würden alles tun, um sich in diesem Sinne zu renovieren, ist absurd. Wie geht man mit einer Spezies um, die sich derart blind in den kollektiven Untergang wühlt und dabei alles andere Leben aus dem Gleichgewicht reißt? Lässt man sie gewähren oder versucht man sie mit Gewalt daran zu hindern, ihren tödlichen Wahn auszuleben? Die Ökodiktatur wäre so ein Versuch. Man möchte sie sich fast wünschen.

Demnächst haben wir ein weltumspannendes Elend von unvorstellbaren Ausmaßen zu konfrontieren. Biologisch gesprochen sind wir dabei, aus der Zeit der Bäume in die Zeit des Gestrüpps zu wechseln. Das Problem ist, dass unsere Psyche angesichts der niederschmetternden Botschaften dich macht, unsere Aufnahmefähigkeit und unser Empörungspotential sind schneller erschöpft, als es der Sache dienlich ist. Die Wahrheit ist den Menschen eben nicht mehr zumutbar, wie die Schriftstellerin Ingeborg Bachmann noch meinte. Wir alle sind in individuellen Geschichten verstrickt, und es ist nicht einfach, sich dort herauszunehmen. Selbst wenn dies gelänge, wären wir doch nur mit unserer persönlichen Ohnmacht konfrontiert. Die Psychologie wird das Schicksal der Erde in Zukunft aber ebenso mitbestimmen, wie Wissenschaft und Politik. Als erstes gilt es daher, die Verleugnung der Ökokatastrophe zu überwinden, die sich in unseren Köpfen festgesetzt hat. Dies betrifft jeden einzelnen von uns. Besonders jedoch jene politischen und unternehmerischen Führungskräfte, die mit ihrer Macht die globale Tagesordnung bestimmen und die ein Interesse an der Erhaltung des Status Quo haben.

Der eigentliche Irrtum besteht darin, dass wir die Anhäufung von Daten mit Wissen verwechseln. Je mehr wir aber in Erfahrung bringen, desto weniger sind die Ergebnisse wert. Unsere Datenbanken blähen sich ins Ungeheuerliche. Alle fünf Jahre verdoppelt sich das Weltwissen. Dieses Trommelfeuer an Informationen macht unsere Köpfe und Herzen taub. Die Informationsflut führt also nicht zu mehr Aufklärung, sondern zu mehr Zynismus und Gleichgültigkeit.
Inzwischen sind unsere Demokratien zu Organismen verkommen, die allein durch wirtschaftliches Wachstum überleben. Bleibt dieses aus, macht sich sofort ein rechtes Protestpotential bemerkbar, das direkt in den verschleierten Faschismus führt. Die demokratisch-ökologische Wende wird unter diesen Umständen auf sich warten lassen. Also lassen Sie uns über den Begriff Diktatur reden. Die Ökodiktatur wird nicht als Ideologie daherkommen, die genügend Ressentiments bedient, um eine Volksbewegung zu werden. Sie wird nicht durch eine Revolution über uns kommen, sondern scheibchenweise installiert werden. Ihre Machtergreifung wird durch die schlechter werdenden Bedingungen diktiert, unter der die herkömmlichen Volkswirtschaften zusammenzubrechen drohen. Je länger wir darauf verzichten, im Vorgriff umzusteuern, desto wahrscheinlicher und grausamer wird die Ökodiktatur. Sie wird wenig zu tun haben mit grünen Idealen, sie wird sich als Entseuchungskommando in einer ganz und gar kaputten Welt verstehen. Das ist nur logisch.

Mitte dieses Jahrhunderts werden die Industrieländer nicht einmal zwanzig Prozent der Weltbevölkerung stellen. Sie werden sich einer Flut von Umwelt- und Armutsflüchtlingen gegenübersehen, die man sich nur mit rigiden, heute kaum vorstellbaren Maßnahmen vom Halse halten kann. Eine solche Gesellschaft wird auch ohne Ökodiktatur kaum noch Demokratie und Menschenwürde bereithalten.

Die meisten Menschen glauben, dass es sich bei dem Thema Ökologie um eine Art Geheimwissenschaft für Erleuchtete handelt. Sobald der enge Rahmen der klassisch naturwissenschaftlichen Ökologie verlassen wird und Begriffe wie ganzheitlich, evolutiv oder gar spirituell ins Spiel kommen, wird die Sache den meisten suspekt. Sie sind unserem wissenschaftlich geschulten Geist fremd. Nachvollziehbar wird Ökologie nur, wenn sie in den konkreten Zusammenhang von Wirtschaft und Politik gestellt ist. Die ethischen Fragen bleiben bei dieser Betrachtungsweise außen vor. Es geht aber im Leben nicht nur um Sachwerte. Die Forderung, der natürlichen Mitwelt Respekt zu bezeugen, ihren Eigenwert anzuerkennen, ist das Kernstück einer Ethik, die zur Leitlinie gesellschaftlichen Handelns werden muss. Ansätze einer solchen Entwicklung sind vorhanden. Es gibt inzwischen viele Initiativen, die den Paradigmenwechsel für sich vollzogen haben. Allerdings glaube ich nicht, dass uns genügend Zeit bleibt, dieser Entwicklung in ihrem jetzigen Tempo zu vertrauen. Aber ich erwähne dies, um nicht als Berufspessimist zu gelten, der in seinem Eifer die positiven Ansätze in unserer Gesellschaft völlig negiert.

Was wir bräuchten, wäre eine Magna Charta der Ökologie. Eine solche Magna Charta unterschiede sich grundsätzlich von dem, was wir bisher unter Umweltschutz verstehen. Bisher reden wir ausschließlich von Beständen, wenn wir von der Natur sprechen. Wir machen in allem unsere Rechnung auf. Dieses Denken ist nicht dem Leben verpflichtet, sondern einer Haushaltsphilosophie. Wir glauben ja immer noch, dass die Lösung ökologischer Probleme in erster Linie ein Fall für die Wissenschaft ist. Ich sehe das genau umgekehrt: Die Wissenschaft ist das stärkste Hindernis für die Lösung dieser Probleme. Solange Wissenschaft und Ethik zwei getrennte Begriffe sind, wird sich an der Talfahrt des Lebens nichts ändern. Der Hochmut der Gentechnologie macht dies auf krasse Weise deutlich. Früher gab es in Asien über 300 verschiedene Reissorten, heute teilen sich einige Großkonzerne den Markt mit wenigen genmanipulierten Pflanzen. Die Folge ist, dass die erzwungenen Monokulturen ganze Kontinente veröden lassen.

Solange sich Wissenschaft und Ethik nicht in wechselseitiger Beziehung begreifen, werden wir keine Lösungen finden. Es geht darum, die Brille des alten Umweltschutzes, der eigentlich nur Menschenschutz bedeutet, abzunehmen und durch die Brille der ganzheitlichen Ökologie zu ersetzen. Sie erst lässt uns erkennen, dass die Umwelt nichts ist, was außerhalb von uns existiert, sondern dass wir Teil einer einzigen und einzigartigen Welt sind. Es ist schon ein erbärmliches Zeugnis, wenn man das den Menschen in Erinnerung bringen muss. Weit vor unserer angeblich so aufgeklärten Zeit haben ganze Kulturen in dem Bewusstsein gelebt, dass alles Seiende beseelt ist. Die Pueblo-Indianer hatten nicht einmal ein Wort für Religion. Das ganze Leben war Religion für sie. Sie glaubten, wer Tiere und Pflanzen nicht achtet, verliert auch die Achtung vor den Menschen. So ist es ja auch gekommen…

Wenn ich also in meiner grenzenlosen Naivität einer Ökodiktatur das Wort rede, so deshalb, weil ich den Traum nicht aufgeben möchte, dass wir eines Tages zurückfinden werden zu einem Verständnis, das nicht nur uns selbst, sondern auch unserer Mitwelt nützt. Sein oder Nichtsein ist zur aktuellen Alternative der Menschheit geworden. Gelingt es und nicht, innerhalb kürzester Zeit zur Besinnung zu kommen und radikal umzusteuern, ob freiwillig oder mit Gewalt, werden wir überhaupt keine Chance mehr haben, die Folgen unseres kurzfristigen Konsumrausches zu überleben. Die eigentliche Frage lautet daher: Kollektiver Selbstmord oder geistige Erneuerung.

Es wird wohl auf den kollektiven Selbstmord hinauslaufen. Also vergessen wir das Gerede von einer Ökodiktatur. Eine Spezies, die sich derart in Gefahr gebracht hat, muss schon von selbst darauf kommen, dass sie die notwendige Operation auch wollen muss, wenn sie am Leben hängt.“

Danke an den Autor für das Recht zur Veröffentlichung des Artikels.

KenFM bemüht sich um ein breites Meinungsspektrum. Meinungsartikel und Gastbeiträge müssen nicht die Sichtweise der Redaktion widerspiegeln.



Deepak Chopra ~ Warum es das „Böse“ nicht gibt

Deepak Chopra, 25. Januar, 2016
 
Angesichts der weltweiten Terrorismusgefahr scheint das „Böse“ gegenwärtiger und gefährlicher denn je. Nur weil die religiösen Fanatiker, die diese Terroranschläge verüben, einem Schwarzweißdenken von „Gut“ und „Böse“ verhaftet sind und glauben, dass sie an der Seite Gottes gegen Satan kämpfen, müssen wir diese Sichtweise nicht übernehmen.

Gibt es das „Böse“?
Man muss nicht vom Bösen besessen sein, um eine Gewalttat zu verüben. Abu Ghraib, aber auch wissenschaftliche Studien wie das Stanford Gefängnisexperiment zeigen, dass normale Menschen gewissenlos werden können, wenn sie ungestraft frei über andere verfügen können.
Es gibt eine Reihe an Erklärungen dafür, warum jemand eine Gewalttat verübt:

1.Umfeld
Gewalttaten können das Ergebnis der Umstände sein, in denen sich ein Mensch befindet. Die Gewaltbereitschaft von Dschihadisten könnte auf  jahrzehntelange staatliche Unterdrückung zurückgehen. Fehlende Bildung, Armut, Analphabetismus und Hassprediger tun das übrige.
Wir selber bemühen die Umstände, wenn wir diese für geeignet halten, um eine Gewalttat zu erklären. Wir haben Sympathie mit der Frau, die ihren Vergewaltiger umbringt, oder den Hausbesitzer, der auf einen Einbrecher schießt.

2. Geisteskrankheit
Es soll Amokläufer gegeben haben, die an Verfolgungswahn litten, Stimmen hörten und Verschwörungstheorien von sich gaben. Die empörte Öffentlichkeit lehnt den Versuch, eine Gewalttät mit einer Geisteskrankheit zu entschuldigen, zumeist ab.

3. Unterbewusstsein
Teufel und Dämonen lauern im Unterbewusstsein. Ein Krieg bringt seit Menschen Gedenken eine ungeahnte Gewaltbereitschaft zum Vorschein. Menschen aus zivilisierten  Gesellschaften begehen unfassbare Verbrechen und unentschuldbare Massenmorde.

4. menschliche Natur
Aggression, Hass und Gewalt sollen angeboren sein. Rationell denkende Menschen suchen Zuflucht in dieser Erklärung, wenn sie sich sich eine Gewalttat anders nicht erklären können. Dass Gewalt in unserer Natur liegen soll, kann jedoch nicht erklären, warum jemand Gewalt verübt.
Welche der 4 Erklärungsversuche eine konkrete Gewalttat am Besten erklärt, ist von Fall zu Fall verschieden. Anstatt Angst und Hysterie zu verbreiten oder andere grundlos zu verdächtigen, ist es unsere Pflicht in jedem Einzelfall die richtige Erklärung für eine Gewalttat zu suchen. Solange es keinen Beweis für das Böse gibt, tut uns das gemeinsame Gespräch über den Ursprung von Gewalt gut.

Übertragen aus dem Amerikanischen Original von Joachim Schneider